Selbsthilfe Schlafapnoe-Neuss + Umgebung e.V. Selbsthilfe Schlafapnoe Neuss + Umgebung e. V.


Die SH Schlafapnoe informiert seit 1996 Betroffene über Obstruktive Schlafapnoe und Zentrale Schlafapnoe.

Wir sind Mitglied im/in der:

Bundesverband Schlafapnoe
und Schlafstörungen Deutschland
BSD e.V.
BSD

Selbsthilfe-
Arbeitsgemeinschaft
Neuss e. V.
S. Ag Neuss

Deutsche Gesellschaft
für Schlafforschung
und Schlafmedizin
DGSM


Weitere Informationen finden Sie in

das schlafmagazin


Was ist Schlafapnoe?

 

Obstruktive Schlafapnoe

Während des Schlafens sind Zunge und andere muskulöse Bestandteile des Rachens zeitweise völlig entspannt. Das Schnarchgeräusch entsteht durch erhöhte Luftgeschwindigkeit, wodurch die Weichteile im Schlund beim Ein- und Ausatmen in Schwingungen geraten. Die Zunge rutscht tiefer in den Rachen, die verbleibende Rachenöffnung wird kleiner, bis sie ganz schließt. Damit setzt das Schnarchen aus und der Atemstillstand - die Schlafapnoe - beginnt.

Während bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom der Atemweg mechanisch verschlossen ist, entsteht die

Zentrale Schlafapnoe

durch die ausbleibende Steuerung vom Gehirn, die den Atemstillstand verursacht.
Das Schnarchen spielt keine bis kaum eine Rolle. Mit dem Atemausfall beginnt die Schlafapnoe.
Die Mehrzahl aller Betroffenen haben eine gemischte Form von obstruktiver und zentraler Schlafapnoe.
Das Gehirn merkt einen akuten Notstand und veranlasst beim Schläfer eine Weckreaktion mit Anspannung der Muskeln. Dazu bewegt oder dreht er sich um. Der Atemweg öffnet sich wieder - bis sich der Vorgang von neuem wiederholt.
Atemstillstände von mehr als 10 Sekunden bis zu 2 - 3 Minuten (!) wiederholen sich mehrfach während des Schlafens. Häufigkeiten von 100 - 500 Atemstillständen während der Nacht kommen vor.

  • Freie Atemwege
  • Verschlossene Atemwege
  • nCPAP- Therapie

  Bild 1-2-3 mit freundlicher Genehmigung von ResMed

  Betroffen sind hiervon Menschen, die unregelmäßig schnarchen

  • das sind etwa 10% der Männer ab 40 Jahren
  • 2% der Frauen meist nach - auch schon vor - der Menopause
  • aber auch schon Jüngere

Die Schlafstruktur wird zerstört, der Mensch kommt nicht in den erholsamen Tiefschlaf und hat tagsüber immer ein verstärktes Schlafbedürfnis. 

Syptome wie:

  • Herzbeschwerden bis Herzinfarkt
  • hoher Blutdruck bis Schlaganfall
  • Morgendlicher Kopfschmerz
  • Konzentrationsschwäche
  • Einschlafneigung bei der Autofahrt und im Beruf Sekundenschlaf
  • und viele andere Beschwerden können die Ursache in der Schlafapnoe haben.